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Satzung für den gemeinnützigen Verein "INSERT COINS"

§1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen „INSERT COINS“. Er hat seinen Sitz in Herne, Westfalen und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach Eintragung lautet der Name des Vereins „INSERT COINS e.V.“.
(2) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§2 Zweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i.S. des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung der Kultur der elektronischen Unterhaltungsgeräte. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Abhaltung von regelmäßigen Veranstaltungen, die nicht nur Mitgliedern des Vereins, sondern auch anderen Interessierten die Möglichkeit verschaffen sollen, sich über Geschichte, Technik und Faszination elektronischer Unterhaltungsgeräte zu informieren, zu diskutieren und sich in sportlich-elektronischen Wettbewerben zu messen.

§3 Mittelverwendung

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Etwaige Gewinne und sonstige Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§4 Mitgliedschaft

Vereinsmitglieder können natürliche Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, aber auch juristische Personen, werden. Personen unter 18 Jahren bedürfen der Zustimmung der/des gesetzlichen Vertreter/s. Über die schriftlich oder elektronisch zu stellenden Aufnahmeanträge entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrags ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen. Der Verein unterscheidet vier Arten von Mitgliedschaft:

  • a) passive Mitgliedschaft
  • b) aktive Mitgliedschaft
  • c) Fördermitgliedschaft
  • d) Ehrenmitgliedschaft

zu a) und c) passive Mitgliedschaft / Fördermitgliedschaft

(1) Passives Mitglied/Fördermitglied kann Jeder werden, der das 16. Lebensjahr vollendet hat.
(2) Die Aufnahme als passives Mitglied/Fördermitglied in den Verein erfolgt durch einen vom Verein vorgelegten Beitrittsantrag.
(3) Die passive Mitgliedschaft/Fördermitglied wird durch Zahlung der Aufnahmegebühr und des Jahresbeitrags, sowie den Erhalt des Beitrittsantrags für passive Mitglieder wirksam.

zu b) Aktive Mitgliedschaft

(1) Aktives Mitglied/Fördermitglied des Vereins kann Jeder werden, der das 16. Lebensjahr vollendet hat.
(2) Die Aufnahme als aktives Mitglied ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen, selbst wenn bereits eine passive Mitgliedschaft besteht. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Im Falle der Ablehnung ist der Vorstand nicht verpflichtet dem Antragssteller Gründe vorzulegen. Die Entscheidung der des Vorstands ist endgültig.
(3) Die aktive Mitgliedschaft wird durch Zahlung der Aufnahmegebühr und des Jahresbeitrags, sowie nach Aushändigung dieser Satzung (schriftlich oder elektronisch) sowie deren Anerkennung wirksam.

zu d) Ehrenmitgliedschaft

Ehrenmitgliedschaften werden auf der Mitgliederversammlung vorgeschlagen und durch Abstimmung bestätigt oder abgelehnt.

§5 Rechte der Mitglieder

a) passive Mitglieder:
Jedes passive Mitglied ist berechtigt an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Bei Veranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerkapazität werden passive Mitglieder des Vereins, Nicht-Vereinsmitgliedern bei der Anmeldung vorgezogen. Passive Mitglieder erhalten Ermäßigungen auf Eintrittsgelder.

b) aktive Mitglieder:
Jedes aktive Mitglied ist darüber hinaus berechtigt,
(1) sich am Vereinsleben aktiv zu beteiligen,
(2) sich oder andere aktive Mitglieder bei Wahlen als Kandidat vorzuschlagen, sowie
(3) Vorschläge zur Organisation von Projektideen zur Abstimmung und Diskussion zu stellen.
(4) sich bei Vorstandswahlen als Kandidat aufstellen und aufstellen lassen, insofern es seit mindestens 12 Monaten aktiv im Verein tätig ist.

c) Fördermitglieder:
sind passiven Mitgliedern rechtlich gleichgestellt.

d) Ehrenmitglieder:
können auf Beschluss der Mitgliederversammlung den aktiven Mitgliedern gleichgestellt werden.

§6 Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied ist verpflichtet,
(1) diese Satzung einzuhalten,
(2) Beschlüsse des Vereins anzuerkennen und für deren Erfüllung zu wirken,
(3) die auf der Mitgliederversammlung vom Vorstand beschlossenen Mitgliedsbeiträge, Umlagen sowie andere finanzielle Verpflichtungen sofort (bei passiver Mitgliedschaft) bzw. innerhalb eines Monats (bei aktiver Mitgliedschaft) zu entrichten.

§7 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.
(2) Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied unter Einhaltung einer Kündigungsfrist bis zum Jahresende.
(3) Ein Mitglied kann bei grobem Verstoß gegen die Vereinsinteressen mit sofortiger Wirkung durch Beschluss des Gesamtvorstandes mit einfacher Stimmenmehrheit ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Fristsetzung Gelegenheit zu geben, sich hierzu zu äußern. Der Beschluss über den Ausschluss ist dem auszuschließenden Mitglied unter Angabe der Gründe per eingeschriebenen Brief bekannt zu machen.
(4) Ein Mitglied kann zudem auf Vorstandsbeschluss ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages im Rückstand ist und seit Absendung des 2. Mahnschreibens mehr als 3 Monate vergangen sind. Der Ausschluss ist dem Mitglied per eingeschriebenen Brief mitzuteilen.
(5) Bei Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.

§8 Mitgliedsbeiträge

Der Verein kann von seinen Mitgliedern Monats- oder Jahresbeiträge erheben. Die Höhe und die Frequenz der Beitragszahlungen werden durch den Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit festgesetzt. Der Vorstand wird ermächtigt, eine Beitragsordnung zu erlassen.

§9 Organe des Vereins

(1) Vereinsorgane sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.
(2) Die Vereinsämter sind Ehrenämter.

§10 Vorstand

(1) Der Vorstand im Sinne des § 26 des Bürgerlichen Gesetzbuchs besteht aus dem 1., 2. und 3. Vorsitzenden. Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln vertretungsberechtigt. Der Vorstand ist nur im Rahmen der vorhandenen Geldmittel befugt, Ausgaben zu tätigen.
(2) Der Vorstand ist dazu verpflichtet im ersten Monat eines Geschäftsjahrs eine Budget- und Ausgabenplanung aufzustellen.
(3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden. Nach Fristablauf bleiben die Vorstandsmitglieder bis zum Antritt ihrer Nachfolger im Amt. Die unbegrenzte Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds bestimmt der Gesamtvorstand ein Ersatz-Vorstandsmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstandsmitglied.
(4) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind. Er kann besondere Aufgaben unter seinen Mitgliedern verteilen.
(5) Der Vorstand beschließt mit einfacher Stimmmehrheit. Er ist beschlussfähig, wenn alle drei Mitglieder anwesend sind oder schriftlich oder elektronisch zustimmen. Jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme.

§11 Kassenführung

Der Kassierer verwaltet die Kasse und das Konto des Vereins. Er führt das Kassenbuch mit den erforderlichen Belegen. Auszahlungen sind nur auf schriftliche Anweisung des Vorsitzenden oder seines Stellvertreters vorzunehmen.

§12 Mitgliederversammlung

(1) In der Mitgliederversammlung hat jedes aktive Mitglied eine Stimme. Die Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Mitglieder oder Dritte ist nicht zulässig.
(2) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für die Wahl und Entlastung des Vorstands und für die Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Vereinsauflösung.
(3) Mindestens einmal im Jahr soll eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von vier Wochen unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche oder elektronische Einladung einberufen. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Vereinsmitglied bekannt gegebene postalische oder elektronische Adresse gerichtet wurde. Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin dies schriftlich mit Gründen beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu machen.
(4) Außerordentliche Mitgliederversammlungen kann der Vereinsvorstand einberufen. Der Vorstand ist hierzu verpflichtet, wenn ein Drittel der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich oder elektronisch unter Angabe der Gründe beantragt.
(5) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde und mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend ist. Ist weniger als ein Drittel der Mitglieder anwesend, kann die Mitgliederversammlung erneut und zeitlich unmittelbar darauf einberufen werden; sie ist dann ohne Rücksicht auf Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt in geheimer Abstimmung, soweit ein Viertel der anwesenden Mitglieder dies beantragt. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegeben gültigen Stimmen gefasst, Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Satzungsänderungen bedürfen einer Dreiviertel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder, zumindest aber der Zustimmung von sieben Mitgliedern. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an.
(6) Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen.

§13 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins ist durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit Vierfünftel-Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder herbeizuführen. Im Falle der Auflösung des Vereins ist das Vereinsvermögen zur Tilgung eventuell noch ausstehender Forderungen gegen den Verein zu verwenden. Überschüssiges Vereinsvermögen ist mit Einverständnis des Finanzamts einer Körperschaft des öffentlichen Rechts oder einer anderen steuerbegünstigten Körperschaft, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat, welche durch die Mitgliederversammlung bestimmt werden muss, zu übergeben. Als Liquidatoren werden die im Amt befindlichen vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder bestimmt, soweit die Mitgliederversammlung nichts anderes abschließend beschließt.

§14 Sprachliche Gleichstellung

Die verwendeten Personen- und Funktionsbezeichnungen gelten in männlicher wie in weiblicher Form.